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World Cup 2014 - EGENDEN

Die Weltmeisterschaft war schon oftmals die Bühne für die größten Spieler des Spiels. Kurz bevor das Paradestück in Brasilien beginnt, werfen wir einen Blick auf einige von ihnen.
Diego Maradona
Argentina icon Diego Maradona

Diego Maradona (Argentinien)

Nie war ein Spieler so dominant bei einer WM, wie es Diego Maradona bei der WM 1986 in Mexiko war. Er spielte genau so atemberaubend wie er umstritten war. Zehn der 14 Treffer von Argentinien auf dem Weg zum Titel schoss er entweder selbst, oder legte sie auf. Dabei schoss er zwei der denkwürdigsten Tore im Viertelfinale gegen England.

Das erste wird für immer als eines der umstrittensten Tore gehandelt werden, als seine „Hand Gottes“ nicht von dem Tunesischen Schiedsrichter Ali Bennaceur geahndet wurde. Sein zweites jedoch, bei dem er Slalom durch das englische Team lief und dann noch Keeper Peter Shilton umrundete und den Ball ins Tor schob, bleibt als eines der kultigsten Tore in Erinnerung.

Im Finale schien es, als würden sich die Versuche von Westdeutschland auszahlen, ihm Fesseln anzulegen. Doch sieben Minuten vor Schluss gelang es ihm endlich Lothar Matthäus abzuschütteln und den Siegtreffer von Jorge Burruchaga aufzulegen. Zusammengefasst gelangen Maradona acht Tore in 21 WM-Einsätzen und er führte Argentinien bei der WM 2010 in Südafrika ins Viertelfinale.

Pele (Brasilien)

Neben Maradona wird Pele als einer der größten Spieler in der Geschichte des Spiels gesehen. Einzigartig sind dabei seine drei Weltmeisterschaftssiege. Schon als 17-Jähriger erzielte er bei dem Turnier 1958 in Schweden sechs Tore in vier Einsätzen. Unter anderem gelang ihm dabei ein Hat-Rick im Halbfinale gegen Frankreich und er traf doppelt im Aufeinandertreffen mit den Gastgebern.

Bei der Ausgabe von 1962 wurden seine Einsätze durch Verletzungen begrenzt – dennoch erhielt er eine Medaille für Brasiliens Triumph – und bei der WM 1966 war seine Fitness wieder stark eingeschränkt. Dennoch besiegelte er 1970 in Mexiko sein Erbe, als er zum Spieler des Turniers gewählt wurde. Dabei war Pele Teil einer absolut tödlichen Offensive, in der unter anderem Rivelino, Jairzinho und Tostao ihre Gegner peinigten. Gegipfelt hat das in einem 4:1-Final-Sieg über Italien, welches wohl die dominanteste Leistung in einem Finale war.

Ronaldo (Brasilien)

Die Statistik spricht für sich selbst. Kein Spieler hat auf der größten Bühne des Fußballs mehr Tore geschossen als „O Fenomeno“. Bei dem Turnier 1994 kam er zwar noch nicht zum Einsatz, jedoch war einer der gefährlichsten

Stürmer als Frankreich 1998 den Pokal holte, obwohl Ronaldo oft Schlagzeilen aus den Falschen Gründen machte. Überraschender Weise wurde er nämlich von dem offiziellen Mannschaftsbogen des Finales gestrichen – wie berichtet wird, wegen eines Anfalls, den er in Nacht zuvor erlitten hatte wegen des unmenschlichen Drucks, der auf ihm lastete - bevor er schließlich doch auflief, aber eine schwache Leistung bei der 0:3-Pleite der Brasilianer gegen die Gastgeber zeigte.

Trotzdem lachte der ehemalige Angreifer von Inter, Real Madrid und Milan zuletzt. 2002 erzielte er acht Tore auf dem Weg in das Finale und traf dort beim Sieg gegen Deutschland doppelt. 2006 fuhr machte er dort weiter und erzielte die Tore, die nötig waren, um die deutsche Legende Gerd Müller von der Spitze der ewigen Torjägerliste der WM zu verdrängen, die er jetzt mit 15 Treffern anführt.

Franz Beckenbauer (Deutschland)

Die deutsche Legende Franz Beckenbauer, alias „der Kaiser“, ist der einzige, der sein Land als Spieler und als Trainer zum WM-Titel führte. Doch einige Niederlagen hätten Beckenbauer in seiner Karriere beinahe verfolgt. 1966 verlor er das Finale gegen England, um nur vier Jahre später 1970 in Mexiko gegen Italien in der Verlängerung im Halbfinale auszuscheiden.

Bei dem Turnier 1974 im eigenen Land, hatte er zum ersten Mal den Geschmack des Triumphs auf der Zunge, als er eine Defensive anführte, die auf ihrem Weg zum Titel nur vier Gegentore in sieben Spielen hinnehmen musste.

Nachdem er alles gewonnen hatte, was es als Spieler zu gewinnen gab, wiederholte Beckenbauer das Kunststück 1990 in Italien. Damals gewann Westdeutschland ein unspektakuläres Finale in Rom mit 1:0 gegen Argentinien.

Zinedine Zidane (Frankreich)

Zwei Mal stand er im Finale, ein Mal konnte er es gewinnen. Zinedine Zidane war der edelste Spielmacher seiner Generation und wird mit den bedeutendsten Namen des Spiels in die Geschichte eingehen. Nach zwei herausragenden Spielzeiten mit Juventus Turin, kam Zidane zu dem Turnier 98‘ und sollte ausschlaggebend für den Erfolg der Gastgeber sein.

Durch eine Rote Karte im zweiten Gruppenspiel gegen Saudi Arabien wurde sein Beitrag zwar etwas gehemmt, doch im Halbfinale gegen Kroatien präsentierte er sich in Topform und im Finale selbst in Paris erzielte Zidan zwei starke Kopfballtore. Nachdem eine Verletzung sein Turnier 2002 ruiniert hatte, kam er acht Jahre später zurück in die Nationalmannschaft, um Frankreich zur WM 2006 in Deutschland zu führen und überraschender Weise auch ins Finale. Auf dem Weg dorthin erzielte er Tore gegen Spanien und Portugal.

Im Finale erzielte er in der siebten Minute ein freches Elfmetertor gegen Italien. Doch Zidans Spiel – das letzte seiner Karriere – endete auf unrühmliche Weise, als er wegen eines Kopfstoßes gegen Marco Materazzi vom Platz flog. Italien sollte das Spiel später im Elfmeterschießen gewinnen.

Gerd Müller (Westdeutschland)

Während Franz Beckenbauer auf majestätische Weise die Defensive von Westdeutscland anführte und deshalb den Spitznamen „Kaiser“ verliehen bekommen hatte, agierte Müller auf der anderen Seite des Feldes. Dort erzielte er seine Treffer in einer Weise, die ihm den Spitznamen „Der Bomber“ einbrachte. Obwohl er physisch nicht der dominanteste Spieler war, hatte Müller seinen Gegenspielern oftmals einen Vorteil durch sein Auge für das Tor und seine schnelle Denkweise gegenüber. Dazu kam, dass er mit einer sehr guten Sprungkraft für einen Mann von einer Größe von 1,76 Meter häufig überraschend auffiel.

Müller erzielte beim Turnier 1970 in Mexiko zehn Tore. Dennoch schied Westdeutschland im Halbfinale gegen Italien aus. Vier Jahre später verhalfen seine Tore seinem Team auf heimischen Boden den Titel zu gewinnen. Dazu gehörte der 2:1-Siegtreffer im Finale gegen die Niederlande. Obwohl die Bestmarke des Bayern-Stürmers von 14 Toren durch Ronaldo gebrochen wurde, sollte man dabei erwähnen, dass Müller dafür nur 13 Spiele gebraucht hat. Ronaldo brauchte ganze 19 Partien.

Bobby Moore (England)

Auf den Schultern von Ray Wilson und Hat-Rick-Torschützen Geoff Hurst sitzend und die Jules Rimet Trophäe empor reckend. Dieses triumphale Bild von Bobby Moore der den Sieg der WM 1966 ordentlich feierte, sagt alles über einen der besten Verteidiger aller Zeiten. Seine ersten Erfahrungen bei einer WM machte er 1962 in Chile, ehe er ein Jahr später das Kapitänsamt von Johnny Haynes übernahm. Anschließend verhalf Moore, als Teil einer Abwehr die vier Spiele ohne Gegentor blieb, sein Land zum ersten Sieg bei einer WM zu inspirieren. Die Serie hätte sogar auf fünf Spiele erweitert werden, doch ein später Elfmetertreffer von Eusebio im Halbfinal-Sieg über Portugal verhinderte das.

Doch Moores beste WM-Leistung kam erwiesener Maßen erst vier Jahre später in Mexiko. Obwohl er von vielen Seiten beschuldigt wurde einen Kolumbianischen Juwelier ausgeraubt zu haben, war seine Vorstellung im Gruppenspiel gegen Brasilien mustergültig und wurde von einem perfekt getimten Tackle im vollen Lauf gegen Jairzinho perfektioniert. Doch dieses Tackling und eine denkwürdige Glanzparade von Gordon Banks' gegen Pele

konnten die0:1-Niederlage nicht verhindern. In der nächsten Runde schied England dann gegen Westdeutschland aus.

Eusebio (Portugal)

Einer der größten Spieler, denen es nie vergönnt war den Weltmeisterschaftspokal in die Luft zu strecken. Portugals „Schwarze Perle“ verdient seinen Platz zwischen den WM-Legenden. Als England 1966 das Turnier gewann, war der Portugiese der unumstrittene Star des Turniers. Neun Mal traf er bei dieser Weltmeisterschaft und gewann dafür den goldenen Schuh.

Der damalige Benfica-Stürmer kam als amtierender Europas Fußballer des Jahres nach England und stellte sein Können gleich unter Beweis. Unter anderem schoss er im Viertelfinal-Spiel gegen Nord Korea vier Tore, nachdem die Asiaten bereits nach 25 Minuten mit 3:0 führten. Im Halbfinale gegen England traf er erneut. Doch sein Tor reichte nicht, um die 1:2 Niederlage gegen den späteren Gewinner abzuwenden.

Die portugiesische Ikone kommt damit fast Just Fontaine in unsere Liste gleich. Der Franzose schoss 13 Tore für Frankreich, als sein Land den dritten Platz bei der Ausgabe von 1958 belegte. Eusebio verstarb 2014 im Alter von 71 Jahren. Er hinterließ ein Erbe, das niemals vergessen wird.

Johann Cruyff (Niederlande)

Er verhalf der Niederlande beim WM-Finale 1974 die 1:0-Führung zu halten und überhaupt erst zu erzielen, die sich seine Mannschaft in der zweiten Minute verschaffte. Die Leistungen von Johann Cruyff auf der größten Bühne kann man sogar mit denen von Diego Maradona bei der WM 1986 vergleichen oder sogar noch höher einschätzen.

Cruyff war die treibende Kraft hinter der „Total Football“-Ära in Holland und war der kreative Geist von Trainer Rinus Michels auf dem Feld. Er traf beim spektakulären 4:0-Sieg über Argentinien zwei Mal und netzte erneut gegen Brasilien. Als er ein Foul im Strafraum provozierte, welches zum Elfmeter von Johan Neeskens und der damit verbundenen 1:0-Führung seiner Niederlande im Finale gegen Westdeutschland führte, sah es so aus als wäre er fest entschlossen die Trophäe zu gewinnen. Doch Paul Breitner und Gerd Müller machten ihm einen Strich durch die Rechnung.

Überraschender Weise gab er ein Jahr vor der WM 1978 seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt. Später gab er bekannt, dass der Entführungsversuch in Barcelona, bei dem Cruyff und seine Familie gefesselt und mit einer Kanone bedroht wurden, etwas damit zu tun hatte.

Ferenc Puskas (Ungarn)

Wenn Johann Cruyff für die „Total Football“-Ära in Holland verantwortlich war, dann war Ferenc Puskas als Anführer der „Magischen Ungarn“ zwei Jahrzehnte vorher ein vergleichbares Synonym für

eine Fußballideologie. Als Olympiasieger ging Ungarn in das Turnier 1954. Damals galt die Mannschaft mit ihrem Star Puskas als die beste Mannschaft der Welt. Grund war eine unglaubliche Serie, bei der das Team 31 Spiel ungeschlagen blieb.

Durch kompetente Unterstützung von Sandor Kocsis, den galoppierenden Major – seinen Spitznamen erhielt er in Anlehnung an seine Militärrang - , gelang Ungarn der Einzug ins Finale, in dem Puskas trotz einer Verletzung das erste Tor erzielte. Zoltan Czibor legte dann das Zweite nach. Doch Westdeutschland schlug mit drei Toren zurück und schaffte somit eine der größten Überraschungen der Welt-Cup-Historie was später als das „Wunder von Bern“ bekannt wurde.

Für Ungarn war das eine vergebene Gelegenheit, denn anschließend brach die beste Mannschaft, die das Land hatte, wegen der Revolution auseinander. Puskas und Kocsis wechselten nach Spanien und spielten dort für Real Madrid beziehungsweise den FC Barcelona. Acht Jahre später kehrte Puskas zwar mit Ungarn zur WM zurück, doch bis dahin hatte sich Ungarns Einfluss und sein eigener verflüchtigt.

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